»Analoge Medien« sind definiert als Informationsträger, deren Universum darstellbarer Zeichen unbegrenzt ist, weshalb die zugrunde gelegte Abbildungsvorschrift einen stetigen Verlauf annehmen kann, in dem Sinn, dass eine eineindeutige Zuordnung eines jeden Elementes einer Urbildmenge zu einem Element der Bildmenge möglich ist. Dies ist insbesondere gegeben bei analogen Medien, die auf einem Signal mit kontinuierlichem und unterbrechungsfreiem Verlauf beruhen.

Beispiele für analoge Medien sind die Schriftmedien (Schilder, Briefe, Flugblätter), Druckmedien (Buch, Zeitung, Zeitschrift), Rundfunk (Radio, Fernsehen), Telegraph, Telex, Telefon, Telefax, Schallplatte, Audiocassette, Film, Fotographie, Video, Verkehrsschilder.

Zitierhinweis

Die vorstehende Definition wurde im Rahmen des Digital Era Framework von Dr. Dr. Jörn Lengsfeld vorgeschlagen. Die Erstveröffentlichung des Textes erfolgte in: Jörn Lengsfeld: Digital Era Framework. Ein Bezugsrahmen für das digitale Informationszeitalter. Bitte verweisen Sie auf die Originalpublikation, falls Sie den Text zitieren.