»Digitale Kompetenz« ist die Gesamtheit des Wissens, der Fähigkeiten und der Fertigkeiten einer natürlichen Person oder einer Organisation oder einer Gesellschaft im Hinblick auf digitale Informations- und Kommunikationstechnologien sowie einer durch diese Technologien geprägten Welt.

In der Zeit des Übergangs vom Industriezeitalter zum digitalen Zeitalter vollzieht sich durch den Digitalen Wandel, durch die Digitalisierung und die Digitale Transformation ein grundlegender Wandel, der sämtliche Bereiche des menschlichen Lebens erfasst, und der dazu führt, dass die digitalen Technologien zu einem integralen Teil sämtlicher für das menschliche Leben relevanter Systeme wird. Damit erhält das Wissen über diese Technologien und ihre Funktion größte Relevanz.

Mit dem Begriff der »Digitalen Kompetenz« werden die eher praktischen Aspekte des für die Digitale Welt spezifischen und relevanten Kanons aus Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten bezeichnet. Demgegenüber ist der Begriff der »Digitalen Bildung« weiter gefasst.

Der Erwerb »Digitaler Kompetenz«, insbesondere im Hinblick auf die Erfüllung der Anforderungen einer beruflichen Tätigkeit im digitalen Informationszeitalter, wird mit dem Begriff der »Digitalen Qualifizierung« beschrieben.

Das Wort »Digitalkompetenz« wird synonym zum Terminus »Digitaler Kompetenz« verwendet.

Zitierhinweis

Die vorstehende Definition wurde im Rahmen des Digital Era Framework von Dr. Dr. Jörn Lengsfeld vorgeschlagen. Die Erstveröffentlichung des Textes erfolgte in: Jörn Lengsfeld: Digital Era Framework. Ein Bezugsrahmen für das digitale Informationszeitalter. Bitte verweisen Sie auf die Originalpublikation, falls Sie den Text zitieren.