Unter »Digitaler Obsoleszenz«, beziehungsweise genauer: »Digital Induzierter Obsoleszenz«, ist – in einem weiten Begriffsverständniss – die Überflüssigkeit des Bestehenden aufgrund der Verbreitung digitaler Technologien zu verstehen.

In einem engeren Sinn bezeichnen die Begriffe »Digitale Obsoleszenz« und »Digital Induzierte Obsoleszenz« die Überflüssigkeit bestehender analoger Systeme aufgrund einer gravierenden Veränderung der Struktur und Funktionslogik von Systemen durch digitale Technologien.

Die »Digital Induzierte Obsoleszenz« ist eine Folge der Digitalisierung beziehungsweise der Digitalen Transformation und ein weit verbreitetes Phänomen des Digitalen Wandels.

Zitierhinweis

Die vorstehende Definition wurde im Rahmen des Digital Era Framework von Dr. Dr. Jörn Lengsfeld vorgeschlagen. Die Erstveröffentlichung des Textes erfolgte in: Jörn Lengsfeld: Digital Era Framework. Ein Bezugsrahmen für das digitale Informationszeitalter. Bitte verweisen Sie auf die Originalpublikation, falls Sie den Text zitieren.