Unter der »Internetökonomie« ist jener Teil der Ökonomie zu verstehen, der auf dem Internet basiert und dessen Struktur und Funktionslogik maßgeblich durch die spezifischen Charakteristika des Internet geprägt sind.

»Internetökonomie« ist somit die Lehre, Praxis und Institution des systematischen Vorgehens zur Deckung des menschlichen Bedarfs in Anbetracht gegebener Knappheit im Rahmen von Systemen, deren Struktur und Funktionslogik entscheidend durch die Vernetzung von Akteuren und Objekten über das Internet geprägt ist.

Das Wort »Internetökonomie« im sektoriellen Sinn bezeichnet jene Sektoren der Wirtschaft, deren Wertschöpfung, Transaktion, Allokation, Distribution und Nutzenstiftung unmittelbar auf der Nutzung des Internet basiert.

Das akademische Fach »Internetökonomie« ist ein Teilgebiet der Wirtschaftswissenschaften, welches mit der Funktionslogik auf dem Internet basierender ökonomischer Systeme und dem Verhalten von Wirtschaftssubjekten in diesen Systemen befasst ist.

Synonym werden die Begriffe, OnlineökonomieNetzökonomie und Cyberökonomie verwendet. Übergeordnete Begriffe sind  »Digitalwirtschaft« und »Digitale Ökonomie«.

Zitierhinweis

Die vorstehende Definition wurde im Rahmen des Digital Era Framework von Dr. Dr. Jörn Lengsfeld vorgeschlagen. Die Erstveröffentlichung des Textes erfolgte in: Jörn Lengsfeld: Digital Era Framework. Ein Bezugsrahmen für das digitale Informationszeitalter. Bitte verweisen Sie auf die Originalpublikation, falls Sie den Text zitieren.