»Netzwerkökonomie« ist jener Teil der Ökonomie, der auf Systemen fusst, deren Struktur und Funktionslogik maßgeblich durch die Ausbildung netzartiger Verbindungen geprägt ist. »Netzwerkökonomie« ist somit die Lehre, Praxis und Insitution des systematischen Vorgehens zur Deckung des menschlichen Bedarfs bei gegebener Knappheit, im Rahmen von Systemen, deren Struktur und Funktionslogik maßgeblich durch die Vernetzung von Akteuren und Objekten geprägt ist.

Im disziplinären Sinn ist »Netzwerkökonomie« eine Teildisziplin der Wirtschaftswissenschaften, welche mit den Auswirkungen der Ausbildung netzartiger Strukturen auf das Verhalten von Wirtschaftssubjekten und die Funktionslogik ökonomischer Systeme befasst ist.

Zitierhinweis

Die vorstehende Definition wurde im Rahmen des Digital Era Framework von Dr. Dr. Jörn Lengsfeld vorgeschlagen. Die Erstveröffentlichung des Textes erfolgte in: Jörn Lengsfeld: Digital Era Framework. Ein Bezugsrahmen für das digitale Informationszeitalter. Bitte verweisen Sie auf die Originalpublikation, falls Sie den Text zitieren.